Gemeinsamer Dienst Feuerwehr Lage

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Bei bestimmten Brandereignissen wird automatisch in unserem Löschbezirk die Feuerwehr Lage - sowie auch umgekehrt wir in Lage - mit alarmiert. Somit üben wir mehrmals im Jahr gemeinsam, damit die Zusammenarbeit bei Einsätzen reibungslos funktioniert. Gestern Abend stand uns ein Übungsobjekt in Lage zur Verfügung. Angenommen war ein Brand beim Kiebitzmarkt Kelder in der Dorfstraße.

Aus einem Lagergebäude drang Rauch. Eine Person wurde vermisst. Wie in der Realität auch, fuhr zuerst die Feuerwehr Lage den Einsatzort an. Wir folgten mit LF, TLF und ELW im zeitlichen Abstand. Vor Ort bekamen wir vom Einsatzleiter den Befehl, einen Trupp zur Menschenrettung, sowie einen Sicherheitstrupp zu stellen. Des Weiteren Riegelstellungen an zwei Seiten des betroffenen Gebäudes aufzubauen. Nachdem der Lager Angriffstrupp in dem mit Disconebl verqualmten Räumen den 70 kg schweren Übungsdummy schon "gerettet" hatten, bekam unser Trupp den Auftrag zur Brandbekämpfung.

Das TLF nahm einen Hydranten in Betrieb und speiste damit einen Wasserwerfer. Vom LF riegelte man mit einem Strahlrohr die andere Gebäudeseite ab. Besondere Gefahren an diesem Objekt sind eingelagerter Kunstdünger sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Nach rund 30 Minuten war die heiße Phase der Übung beendet und es konnte zurück gebaut werden.

Die Übungsleitung zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. Im Anschluss trafen wir uns zur Manöverkritik am Biotop der Lager Feuerwehr. Vielen Dank an die Kameraden für die Ausarbeitung und das anschliessende Grillen.

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Wir trafen uns am Feuerwehrhaus in Lage um von dort zeitversetzt die Übungsstelle anzufahren. Unser MZF fuhr zu logsitischen Zwecken mit.

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Mit einer Nebelmaschine wurde das Gebäude unter Rauch gesetzt. Für die vorgehende Trupps herrschte fast null Sicht.

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Wie im Realfall fuhren die Lager zuerst zur Einsatzstelle und wir rückten zur Unterstützung nach.
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Aufgabe war, Bereitstellung von Atemschutzgeräträgern, sowie Abriegelung der Nebengebäude. Hier wird gerade ein C-Rohr in Betrieb genommen.

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An der Dorfstraße stand das LF. Etwas weiter Richtung Ootmarsum nahm der TLF einen Hydranten in Betrieb. Von rechts kommt deren Leitung.
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Nach 30 Minuten bauten wir wieder ab. Um den Rauch aus dem Gebäude zu bekommen, nutzten wir einen Lüfter und die Sogwirkung eines Hohlstrahlrohrs.